|
letzte Aktualisierung: 20.01.2012
|
Dies ist ein Plädoyer für alte Tiere!
|
|
Eine grausame Tierquälerei schockiert die
Mitarbeiter des Tierheims. Es kommt ein Anruf über einen Fundhund
und ein Mitarbeiter fährt sofort los um das Tier abzuholen. Er ist
geschockt über den Zustand des Hundes. Die erste tierärztliche
Untersuchung ergab, dass das Tier vermutlich schon älter ist, geschätzt
wurde er auf zehn Jahre. Seine Zähne sind sehr schlecht, auch der
Allgemeinzustand ist verwahrlost. Die Ohren sind nicht sauber, offenen
Wunden, Liegeschwielen und der Hund hat keine Muskeln mehr am Leib. Dies
ist vermutlich die Folge des extremen Hungers. Eine Augenverletzung wurde
ebenfalls festgestellt, möglicherweise ein Hornhautdefekt. Weitere
Untersuchungen folgen. Die Mitarbeiter taufen den Mischlingsrüden Joker. Er zeigt sich vom Charakter her freundlich, ist allerdings sehr unsicher und zurückhaltend bei fremden Personen. Im Tierheim hat er die erste Futterration dankbar angenommen. Er muss nun vorsichtig angefüttert werden, indem mehrere kleine Portionen angeboten werden. Diese starke Abmagerung muss über einen längeren Zeitraum entstanden sein. Der Tierschutzverein Rostock e.V. bittet daher die tierlieben Bürger um besondere Aufmerksamkeit gegenüber Tierleid. Nur die rechtzeitige Benachrichtigung des Tierschutzvereins oder des zuständigen Amtstierarztes kann verhindern, dass es zu einer derartigen Tierquälerei kommt. Es ist grausam und leider keine Seltenheit, dass alte und kranke Hunde einfach ausgesetzt werden, wenn der Besitzer sie nicht mehr haben will. Im Tierheim herrscht schon seit vielen Monaten Notstand in den Hundehäusern, weil kaum Platz mehr da ist. Es kommen leider immer mehr alte und kranke Tiere zu uns. Daher der dringende Appell: Auch die Hundesenioren verdienen eine zweite Chance! Joker wird erst einmal im Tierheim gesund gepflegt und hofft dann auf Menschen mit einem großen Herz für ihn. |
|
|
Bifi |
|
|
|
|
|
|