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Hunde , Katzen , Kaninchen , Vögel , Meerschweinchen , Hamster Haltung von Hamstern
Allgemeines: Für Kinder, die sich tagsüber mit dem Tier beschäftigen wollen, ist ein Hamster daher nicht das geeignete Haustier. Es kommt hinzu, dass die Lebenserwartung des Hamsters
in Gefangenschaft mit 2 - 3 Jahren sehr kurz ist. Der frühe Tod des
liebgewonnenen Spielgefährten kann für Kinder eine starke Belastung
sein. Herkunft und Verhaltensweisen: Sinkt die Außentemperatur unter 15 °C, so lässt die Aktivität des freilebenden Hamsters erheblich nach. Mit Einbruch des Winters verstopft er seinen Bau und verfällt in einen Winterschlaf, aus dem er erst im Frühjahr wieder erwacht. | |
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Erst in den dreißiger Jahren gelang es, ein wildes Hamsterpärchen einzufangen. Angeblich gehen alle weiteren, als Heimtiere gehaltenen Hamster auf diese Zucht zurück. In Deutschland wurde der Hamster erst in den fünfziger und sechziger Jahren zu einem beliebten Haustier. Aufgrund dieser kurzen Anpassungszeit sind dem Heimtier-Hamster" noch eine Reihe von Verhaltensweisen zu eigen, die sich auch bei der Wildform finden. So ist er nach wie vor ein nachtaktives Tier. Er darf in seinem Tagschlaf auf keinen Fall gestört werden. Bereits nach 1,5 Lebensjahren beginnt der Hamster seine Aktivitäten deutlich einzuschränken. Sein drolliges Verhalten und seine Zutraulichkeit lassen stark nach. Ein Hamster wird etwa 2-3 Jahre alt.
Haltung von Hamstern: Der plastikummantelte Drahtgitteraufsatz muss Querstangen aufweisen, an denen der Hamster beim Klettern guten Halt findet. Im Käfig muss unbedingt ein Schlafhaus vorhanden sein, in das sich der Hamster tagsüber zurückziehen kann. Bietet man dem Hamster Heu, Stroh, Wollfäden oder Papierschnipsel an, so polstert er sein Schlafhaus bequem aus. In einem Winkel des Käfigs sollte man eine Spielecke einrichten. Zum angeborenen Verhalten des Hamsters gehört auch das Bedürfnis, seine Umgebung zu überblicken. Einen durch einen quergelegten, dicken Ast im Käfig angebotenen "Beobachtungsplatz" nimmt er gerne an. Der wichtigste Gegenstand im Hamsterkäfig ist das Laufrad. Es dient nicht nur als Spielzeug, sondern ist zur Kompensation des Laufbedürfnisses ganz wichtig. Nur so kann der Hamster im Käfig die Strecken zurücklegen, die er bei der Futtersuche in der freien Natur benötigt. Aufgrund der hohen Beanspruchung dieses Laufrades muss sichergestellt sein, dass es stabil konstruiert ist und der Hamster sich keine Verletzungen zufügen kann. Laufräder aus Plastik sind ungeeignet, da sie schnell zernagt werden. Gerade auch wegen des enormen Laufbedürfnisses
wäre es auf keinen Fall tiergerecht, wenn ein Hamster sein ganzes
Leben im Käfig verbringen müsste. Doch Vorsicht: Wenn man das
Tierchen hinauslässt, darf dies nur unter Aufsicht und im geschlossenen
Zimmer geschehen, damit es nicht entwischt.
Ernährung eines Hamsters: Eine ausgewogene Fütterung ist am einfachsten
durch die im Zoohandel angebotenen Pellets" für Hamster
möglich. Hierin sind alle Nähr- und Ballaststoffe, Mineralien
und Vitamine im richtigen Verhältnis enthalten. Wer die Futterrationen
lieber selber zusammenstellen möchte, sollte auf eine Körnermischung
für Waldvögel und Papageien zurückgreifen. Das Futter darf auf keinen Fall auf die Einstreu gelegt werden, da es dort durch Kot verunreinigt werden könnte, sondern ist in einem Tonschälchen zu reichen. Der Hamster gehört zu den Tieren, die Futter in ihre Backentaschen stopfen und es so zu einem Vorratsraum schleppen. Das Schlafgehäuse muss daher täglich auf verdorbenes oder schimmeliges Futter untersucht werden. Die Aufnahme würde zu schweren Verdauungsstörungen führen. Obwohl der Hamster einen Großteil seines
Flüssigkeitsbedarfs über das Grünfutter deckt, sollte immer
ein Tränkeautomat mit Trinknippel und frischem Wasser zur Verfügung
stehen.
Erkrankung des Hamsters: Zucht mit Hamstern: Der Hamster auf einen Blick: Das heißt: Durch die Übernahme eines Tieres aus dem Tierheim Schlage leisten Sie einen aktiven Beitrag zum Tierschutz. Viele unserer zu vermittelnden Tiere finden Sie hier
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