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Katzenalter Menschenalter
3 Monate 10 Jahre
8 Monate 15 Jahre
1 Jahr 18 Jahre
2 Jahre 25 Jahre
3 Jahre 30 Jahre
4 Jahre 35 Jahre
6 Jahre 47 Jahre
8 Jahre 52 Jahre
10 Jahre 60 Jahre
12 Jahre 68 Jahre
14 Jahre 75 Jahre
16 Jahre 80 Jahre
18 Jahre 92 Jahre
Anschaffung:
Ältere oder jüngere Katze?
Die meisten Menschen, die sich erstmals für eine Katze entschieden
haben, möchten am liebsten ein ganz kleines Kätzchen. Zu den
schönen Seiten, wie das Tier von Anfang an zu kennen, die leichtere
Eingewöhnung an bereits vorhandene Tiere, das niedliche Aussehen,
gibt es auch ebenso die nicht so angenehmen Seiten: Da werden die Gardinen
gerne als Katzenschaukel mißbraucht, die Blumen als Kletterbaum
angesehen, der kleine Racker ist immer in Bewegung, manchmal muß
der Gang auf das Katzenklo noch geübt werden, ...
Bei einer älteren Katze ist der Charakter schon gefestigt, sie sind
ruhiger, treiben weniger Unfug und brauchen weniger Aufmerksamkeit. Dafür
ist oftmals die Gewöhnung an bereits vohandene Tiere schwieriger.
Ein oder zwei Katzen?
Vieles spricht dafür, nicht nur ein, sondern gleich zwei Katzen/Kätzchen
zu nehmen. Zu zweit sind sie nach Ansicht von Verhaltensforschern glücklicher.
Hat der Besitzer wenig Zeit, wird die Abwesenheit des Menschen mit einem
vierbeinigen Spielgefährten leichter verkraftet.
Freigangs- oder Wohnungkatze?
Die Haltung ist maßgeblich abhängig von der Wohnlage, dem Charakter
der Katze, der Aufmerksamkeit des Besitzers, und der Anwesenheit weiterer
Tiere im Haushalt.
Ist der Besitzer berufstätig, und die Katze wird ausschließlich
in der Wohnung gehalten muß für genügend Abwechslung gesorgt
werden. Am besten entscheidet man sich als "Berufstätiger"
für eine Katzenpärchen, damit immer ein Spiel- und Schmusekamerad
vorhanden ist. Abwechselungsreiche Gestaltung mit Kletterbäumen,
Blick aus dem Fenster, sowie der gemeinsame Freizeitvertreib mit Frauchen/Herrchen
sind ein Muß. Eine tolle Sache im Sommer ist ein gesicherter Balkon
mit Balkonnetzen aus dem Fachhandel für den Stubentiger.
Wird die Katze als Freigangskatze gehalten, dann sollte das nicht gerade
in Gegenden mit hohem Verkehrsaufkommen geschehen. Zur Sicherheit vor
Tierfängern sollte das Tier abends auch wieder im Hause sein.
Eingewöhnung:
Wenn das Kätzchen in ihrem neuen Zuhause angekommen ist, zeigen sie
ihr zuerst ihr Katzenklo. Bedrängen Sie es nicht und lassen Sie es
nach einer Weile ein Zimmer nach dem anderen erkunden. Freigänger
sollen zur Eingewöhnung mindesten 4-6 Wochen nur im Haus gehalten
werden, damit sie sich an die neuen Menschen und die Umgebung gewöhnt.
Ernährung:
Ein ausgewogenes Futter selbst herzustellen ist schwierig und zeitintensiv.
Einfacher ist es, auf Fertigfutter zurückzugreifen. Je nach Vorliebe
der Katze kann Dosenfutter und/oder Trockenfutter angeboten werden. Ein
Napf mit Trinkwasser muß immer verfügbar sein. Fälschlicherweise
bekommen Katzen oft Kuhmilch, die bei ausgewachsenen Tieren aufgrund der
in der Milch enthaltenen Laktose zu Durchfall führt. Im Fachhandel
wird laktosefreie Milch für Katzen angeboten.
Gefahren im Freien:
Zu den größten Gefahren im Freien gehören:
Straßenverkehr, Katzenfänger, Verletzungen durch den Mensch
oder andere Tiere, Ansteckungsgefahr (Viruserkrankungen etc.), Vergiftungen
durch giftige Pflanzen, Giftköder, etc., unbemerktes Einsperren Kellern
und Schuppen.
Gefahren im Haushalt:
Vermeiden Sie potentielle Gefahrenquellen im Haushalt. Besonders gefährdet
sind junge Kätzchen. Gefährlich werden können: - Gekippte
und offenstehende Fenster (leider sind schon zu viele Kätzchen in
gekippten Fenstern eingeklemmt worden und dadurch umgekommen oder haben
am offenen Fenster hinter Vögel, Insekten etc. hinterjagen wollen
und sind dadurch aus der hochgelegenen Etage gefallen)- Giftige Zimmerpflanzen,
wie Alpenveilchen, Efeu, Weihnachtsstern, ...- Offene Waschmaschinen,
Wäschetrockner, Schränke, Toilettendeckel, Mülleimer..-
Elektrokabel, Putzwasser, Chemikalien, Arzneimittel, Nadeln, Wolle, Nähgarn,
...- Offenes Feuer, heiße Gegenstände
Grundausstattung:
Zur Grundausstattung gehören: Futter- und Trinknapf, Katzenklo, Kratzbaum,
Transportkorb, Spielzeug

Impfschutz:
Zu den wichtigsten Impfungen gehören: Katzenschnupfen, Katzenseuche,
FIP (Infektiöse Peritontitis), Feline Leukose (FeLV) und Tollwut.
Die Grundimmunisierung umfasst zwei Impfungen im Abbstand von 3-4 Wochen,
wobei die erste Impfung ab ca. der 8. Lebenswoche erfolgen soll. Danach
folgt die jährliche Auffrischung.
Kastration:
So süß, wie die kleinen Kätzchen auch sind, so unerwünscht
sind sie auch oft. Jährlich landen zu den unzähligen ausgewachsenen
Tieren auch die vielen kleinen Kätzchen in unseren Tierheimen, oder
es wiederfährt ihnen oft schlimmeres. Um diesen "Katzenjammer"
vorzubeugen, sollte jeder verantwortungsbewußte Katzenhalter seinen
Liebling kastrieren lassen.
Die Kastration von Katern ist nur ein kleiner Eingriff, in dem dem Tier
unter Vollnarkose die Hoden samt einem Stück des Samenleiters entfernt
werden.
Bei Kätzinnnen werden ebenfalls unter Vollnarkose Eierstöcke,
Eileiter (und Gebärmutter) entfernt.
Die Kastration wird ab einem Alter von ca. 6 Monaten durchgeführt,
spätestens wenn das Tier zum ersten mal "rollig" wird,
was sich durch Unruhe, Freßunlust, lautes Miauen und besondere Liebebedürftigkeit
äußern kann.
Mittlerweile können Kastrationen sogar bei jüngeren Katzen durchgeführt
werden.
Von einer Sterilisation wird abgeraten, da zum
einen bei Katern das Sexualverhalten nicht unterdückt wird (Markieren,
Revierkämpfe, tagelange Suche nach Gefährtinnen), und bei Kätzinnen
Zystenbildung und Dauerrolligkeit nicht selten sind.
Kosten:
Auf keinen Fall kann man eine Katze zum "Nulltarif" halten.
Erstens sind sie keine "Müllschlucker", die nur die Reste
vom Tisch bekommen sollen, zweitens kann der Stubentiger auch einmal erkranken
und muß dann tierärztlich versorgt werden. Zusätzliche
Kosten für die Unterbringung in Katzenpensionen während der
Urlaubszeit oder Krankheit des Besitzers können ebenfalls hinzukommen.
Fest kalkulierbar sind die Aufwendungen für die Ausstattung (Freß-
und Trinknapf, Katzenklo, Spielsachen, Kratzbaum, Körbchen, Decken,
...) für Futter, Katzenstreu, jährliche Impfungen und Parasitenbehandlung
bzw. -vorbeugung.
Krankheiten:
Einen guten Überblick über die häufigsten Katzenkrankheiten
sowie Tips zur Ersten Hilfe finden Sie beim Medizinischen Katzenratgeber
von Zoo-Plus.

Parasiten:
Die häufigsten Parasiten, die man im Katzenfell oder auf der Katzenhaut
findet, sind Flöhe, Milben und Zecken sowie gelegentlich Fliegenmaden.
Im Verdauungstrakt kommen hauptsächlich Spul-, Haken-, Bandwürmer
und Kokzidien vor.
Vorbeugende bzw. bekämpfende Präparate werden beim Tierarzt
(teilweise auch Fachhandel) angeboten.
Partnerkatze für ein vorhandenes Tier:
Grundsätzlich ist es nicht immer einfach, zu einem vorhandenen Stubentiger
einen Kumpel zu adoptieren. Je nach Charakter eignet sich als zweite Katze
entweder eine ruhigere, scheuere Katze, oder eine junge Katze. Es gibt
selbstverständlich auch Samtpfoten, die absolut keine anderen Götter
neben sich dulden.
Partnerkatze - Eingewöhnung:
Am besten gewöhnt man die Tiere allmählich aneinander. Falls
die Möglichkeit besteht, in der ersten Zeit durch eine Tür getrennt,
damit beide Tiere sich an den Geruch des Artgenossen gewöhnen können.
Die bereits vorhanden Katze darf sich auf keinen Fall zurückgesetzt
fühlen. Spielen und schmusen Sie so viel wie möglich mit ihr.
Durch die Übernahme eines Tieres aus dem Tierheim
Schlage leisten Sie einen aktiven Beitrag zum Tierschutz.
Viele
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